Nationalparks in Uganda
Im Herzen von Afrika befindet sich das Land Uganda, welches nach einer turbulenten Vergangenheit auch heute noch nicht ganz zur Ruhe gekommen ist, aber für den interessierten Afrika-Reisenden eine Vielzahl an interessanten Reisezielen bieten kann. Auf etwa 240.000 Quadratkilometer leben nicht nur knapp 31 Millionen Menschen, sondern es befinden sich auch neun Nationalparks und sechs Wildreservate innerhalb der Landesgrenzen von Uganda, wobei diese Parks allesamt in der Nähe der Landesgrenzen zu finden sind. |
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Die Nationalparks in Uganda - Ein kurzer Überblick
Überwiegend finden sich die Nationalparks im Süden bis Südwesten des Landes wieder und grenzen dabei an die Staaten Kongo und Ruanda an. Zu nennen sind dabei zuerst einmal die bedeutendsten Vertreter der Nationalparks in Uganda. Neben dem Queen-Elizabeth-Nationalpark befindet sich hier auch der Rwenzori-Mountains-Nationalpark. Ebenfalls im Südwesten gelegen sind die Nationalparks Mgahinga-Gorilla, Bwindi Impenetrable, Lake-Mburo, Katohga, Semliki sowie Kibale und Toro.
Im Osten von Uganda befinden sich weitere zwei Nationalparks, genauer der Kidepo-Valley-Nationalpark im Nordosten sowie der Mount-Elgon-Nationalpark. Letzterer befindet sich angrenzend an das Nachbarland Kenia, während der Kidepo-Valley-Nationalpark sowohl an Kenia als auch an den Sudan angrenzt. Als letztes fehlt nun noch der Murchison Falls National Park, welcher im Nordwesten von Uganda gelegen ist.
Der Rwenzori-Mountains-Nationalpark
Mitunter am bekanntesten und auch sehr gut besucht ist der Rwenzori-Mountains-Nationalpark in Uganda, wobei dieser Nationalpark auch noch in das Nachbarland Kongo hineinreicht. Das Rwenzori Gebirge ist immerhin über 5000 Meter hoch und bietet in seiner Umgebung eine einzigartige Landschaft, welche seit 1994 auch zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört. Ob einzigartige Pflanzengesellschaften, üppige Regenwälder oder aber die beeindruckenden Berge des Gebirgsmassiv, der Nationalpark bietet eine Vielzahl von Gründen für einen Besuch. Alleine von den tausenden Tierarten können hier nur einige wichtige genannt, wie etwa der afrikanische Elefant, Meerkatzen, Leoparden und Schimpansen. Neben Bergsteigen besitzt dieser Nationalpark in Uganda auch für Expeditionen ausreichend Potential.
Die Nationalparks in Uganda
Im Süden und Südwesten findet sich die Mehrzahl der Nationalparks in Uganda wieder. Gemeinsamkeiten sind dabei nicht zu übersehen, sodass in der Regel hier vor allem der Regenwald überwiegt. Entsprechend dieser Flora ist auch die Fauna der Nationalparks in diesem Teil Ugandas. Dennoch bietet ein jeder seinen eigenen Charme, sodass beispielsweise der Semliki-Nationalpark an den Nordausläufern des Rwenzori-Gebirge insbesondere für Ornithologen aufgrund seiner vielen Vogelarten sehr interessant ist.
Sehr beliebt sind dagegen zwei weitere Nationalparks in Uganda an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo aufgrund einer anderen Spezies. Sowohl im Bwindi Impenetrable Nationalpark als auch im Mgahinga-Gorilla-Nationalpark stehen die stark gefährdeten Gorillas im Blickpunkt. Wie allgemein bekannt ist, existieren nur noch wenige Exemplare der Berggorillas, sodass die erwähnten Nationalparks in dieser Region insbesondere dem Schutz dieser Art dienen.
Murchison Falls - Der Nationalpark im Nordwesten
Seinen Namen erhält dieser Nationalpark in Uganda aufgrund der Murchison Wasserfälle, welche 43 Meter hoch sind und den Weißen Nil abstürzen lassen. Dieser Nationalpark bietet nicht nur Regenwald, sondern auch Trockenwald und Savanna auf insgesamt über 5000 Quadratkilometer. Entsprechend umfangreich ist auch die Artenvielfalt, welche mit einem einzigen Besuch entdeckt werden können. Löwen, Giraffen und Elefanten in der Savanna und im Trockenwald, Krokodile und Nilpferde an den Wasserfällen sowie Schimpansen in den Regenwälder des Nationalparks sind nur einige der Tierarten.
Kidepo-Valley und Mount-Elgon - Die Nationalparks im Osten Ugandas
Auch wenn die Nationalparks Kidepo-Valley und Mount-Elgon weniger gut besucht sind als die Nationalparks in Ugandas Süd- und Nordwesten, so sollten sie doch erwähnt werden. Typisch für diesen Teil Afrikas sind hier wieder mehrere Landschaften zu finden, neben etwas Regenwald und einigen Mooren ist aber vor allem trockenere Savannah das prägende Landschaftsbild. Beide Nationalparks sind etwa 1400 beziehungsweise 1200 Quadratkilometer groß, dafür nicht weniger artenreich als die anderen Nationalparks in Uganda.