Vegetation in Afrika

Eine Sandwüste aus hauptsächlich feinem, rotem Sand wird Kalahari genannt. Diese erstreckt sich vom nördlichen Südafrika, durch Namibia, Botswana und Angola, bis hin nach Sambia. Die Fläche beträgt mehr als 1,2 Millionen Quadratmeter.
Kalahari
Sehr viele Teile der Kalahari sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen so wie zum Beispiel im Nordwesten von Botswana das berühmte Okawango-Flussdelta. Ende der 90er Jahre wurde der Trans Kalahari Highway errichtet, welcher eine gut ausgebaute Straße ist, die vor allem für den Handel und den Transport sehr wichtig ist. Die Straße reicht von Mosambik bis zum Atlantik in Namibia. Wenn die Kalahari geologisch betrachtet wird, reicht sie sogar noch weiter nach Norden, wo sie im Tschad in die Sahara übergeht.

Vegetation Afrikas

Regenwald Afrika

In Afrika gibt es auch einen großen Teil an Regenwald-Gebiet. Etwa die Hälfte der Fläche zwischen 3° Nördlicher Breite bis 5° Südlicher Breite ist von Feuchtwäldern bedeckt. In Zentralafrika bedecken die immergrünen Tieflandregenwälder ein Gebiet von 1900km. Die mittleren Jahresniederschläge betragen von 1800-2000mm, es gibt zehn humide Monate und eine Durchschnittstemperatur von 20 Grad. Dadurch hat sich der Urwald Zentralafrikas noch in großen Gebieten erhalten. Es gibt auch Teile mit Primärwäldern, diese erreichen eine durchschnittliche Höhe von 30m.

Das äußere des Regenwaldes wirkt wie eine Mauer, was auf der mikroklimatischen Unterschiede, entstanden ist. Im Inneren ist es schattig und begehbar. Der Regenwald bietet eine riesige Artenvielfalt, so zum Beispiel 542 Baumarten. Teilweise kann man das ganze Jahr Bäume mit Früchten sehen.

Sahara

Lila Oleander in der WüsteDie Sahara ist eine Sandwüste, welche sich von Nordafrika bis zur Küste des Roten Meeres im Osten, erstreckt. Die West-Ost Ausdehnung beträgt zwischen 4500 und 5500km, die Nord-Süd von 1500 bis 2000km. Der Nil ist der einzige Wasserlauf der die Sahara in Ägypten durchbricht. Ägypten, Mali, Niger, Libyen, Sudan, Tschad, Mauretanien, Marokko, Tunesien und Algerien, all diese Staaten liegen ganz oder teilweise in der Sahara.

In der Sahara haben sich im Zeitraum von mehreren Millionen Jahren Trocken- und Feuchtzeiten abgewechselt, wie Geologen anhand der Gesteinsschichten der Wüste, sagen können. Auf die Feuchtzeiten weisen auch sehr lange Trockenflussbetten hin. Das Klima in der Sahara ist sehr trocken und heiß, so können die Temperaturen tagsüber 58 Grad Celsius erreichen. Nachts sinken sie um bis zu 30 Grad und die Tiefstwerte im Winter betragen sogar -10 Grad Celsius. Oft gibt es Jahre ohne Niederschlag und wenn doch, fällt dieser sehr gering aus.

Sahel

Dies ist das Gebiet südlich der Sahara. Sahel ist eine Landschaftszone, welche sich in einem 200 bis 300km langen Gürtel vom Atlantischen Ozean bis zum Horn von Afrika erstreckt. Der Sahel ist eine Übergangszone von der Sahara zu den Savannen. Im Sahel gibt es ausgedehnte Grasfluren, auf welchem Akazien und Euphorbien wachsen. Das Gebiet ist ideal für Viehzüchter und ihre Herdentiere.

Vegetation in der Savanne

Savannen umschließen die immergrünen Wälder Afrikas. Die Jahresniederschläge in diesen Gebieten betragen zwischen 400 und 1600mm. Dieser Unterschied und die Lage machen teilweise große Unterschiede. So bleiben in den Savannen Nahe dem Regenwald, auch im Sommer, halbimmergrüne Pflanzen erhalten, in den Savannen der Sommerregengebiete gibt es hingegen Laubfall und das ein Schwinden von Nahrungsmitteln. Es gibt drei verschiedene Arten von Savannen. Die sind Feuchtsavannen, Trockensavannen und Dornsavannen.

Die Vegetation in Afrika ist sehr verschieden. So gibt es immergrüne Teile, Wüsten und Küstengebiete.