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Ahnenkult in Afrika
Die traditionellen Religionen werden in Afrika immer noch praktiziert, Oft gleichzeitig zum Islam und Christentum, welche die verbreitesten Religionen in Afrika sind. Mittelpunkt der traditionellen Religion ist die Gemeinschaft, deren Zusammenhalt durch gemeinsame Riten und Symbole gestärkt wird. Der Ahnenkult in Afrika ist fester Bestandteil dieser Tradition. |
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Die Verehrung der Ahnen
Grundlage für den Ahnenkult in Afrika ist der Glaube vieler Afrikaner, dassder Tod nicht das Ende ist. Die Toten leben als Geister weiter und nehmen Einfluss auf das Leben ihrer Familien. Dafür müssen die Lebenden die Erinnerung und das Andenken an die Ahnen wahren. Es gibt hierfür genaue Anweisungen,die von den Vorfahren überliefert werden. Gebete und Gaben, wie zu Beispiel Mahlzeiten versprechen den Segen der Ahnen. Der Ahnenkult in Afrika beruht jedoch nicht nur auf dem Glauben, dass die Ahnen Gesundheit, Friede oder Glück schenken. Sie sollen auch jegliches Unheil oder Böse nehmen. Daher werden die Ahnen nach ihrem Tod mit Achtung behandelt und sehr verehrt.
Ahnen als Fürsprecher und Vermittelr
In der traditionellen afrikanischen Gesellschaft ist es immer noch weit verbreitet, dass man in wichtigen Angelegenheiten nicht für sich selbst spricht. Man beauftragt einen Fürsprecher oder Vermittler. Zum Beispiel zwischen Familien, die über eine Heirat verhandeln. So ist auch der Glaube weit verbreitet, dass die grösste Gottheit der afrikanischen Religion nur über einen Vermittler zugänglich ist.
Der Ahnenkult in Afrika besagt, dass die Ahnen nach ihrem Tod in der Position sind, zwischen den Lebenden und den Gottheiten zu vermitteln. Die Anliegen der Lebenden werden über die Ahnen der Gottheit vorgetragen. Das darf aber nur ein Oberhaupt, zum Beispiel ein Häuptling oder Familienältester. Andersherum geben die Ahnen die göttliche Lebenskraft, die lebensnotwendig ist, um sich vor Geistern und anderen Wesen zu schützen, die füt Unheil wie Hunger, Krankheiten und andere Katastrophen verantwortlich sind. Es ist daher überlebenswichtig, immer ein gutes Verhältnis zu den Ahnen zu wahren. Dies ist der Mittelpunkt des Ahnenkult in Afrika.
Kontaktaufnahme mit den Ahnen
Der Ahnenkult in Afrika besagt, dass die Ahnen überall sein können. Vorzugsweise jedoch sind sie a ganz speziellen Orten wie Büsche Berge oder Höhlen. Sogenannte Ahnenschreine, Orte,an denen Lebende Kontakt mit den Ahnen aufnehmen können, befinden sich in der Nähe des Hauses, meist im Garten. Der Ahnenkult in Afrika schreibt vor, dass man eine Gabe darbringen muss, bevor man den Ahnen ansprechen darf. Daswird jedoch nicht als Opfergabe verstanden, sondern als Teilen, da die Ahnen immer noch Bestandteil der Gemeinschaft sind. Da die Ahnen als Vermittler für die höchste Gottheit gelten, werden sie nicht selbst angebetet, sondern verehrt.