Trockenklima
Einmal Afrika und die dort vorhandende Tierwelt oder die einzigartige Fauna erkunden, das ist das Ziel von vielen Menschen und führt zu einem gewaltigen Ansturm auf Safariangebote und Reisen nach Afrika. Doch bevor man sich mit dem Thema Reisen nach Afrika beschäftigen sollte, muss man sich mit den klimatischen Bedingungen in Afrika ein wenig näher beschäftigen, denn Afrika hat eine große Vielfalt an verschiedenen Klimaarten. Tropische und feuchte Gegenden prägen die Landschaft Afrikas, wie auch Gegenden, wo Trockenklima herrscht. |
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Im Gegensatz zum tropischen Klima wird das Trockenklima dabei besonders von einer dauerhaft sommerlich warmen Trockenheit in Kombination mit einem sanften kalten Winter und einem nur sehr kahlen Pflanzen- und Baumwuchs geprägt. Untergeordnet dem Trockenklima sprechen wir dabei häufiger von Steppen- und Wüstenklima. Bei der Steppe selbst sind Bäume und Pflanzen nur vereinzelt vorhanden, und es bildet sich durch das trockene Klima in der Regel nur eine vereinzelte Graslandschaft.
Besonders bei einer Safari in Afrika werden Reisende dabei auf Steppen stoßen können. Nichtsdestotrotz der für Mensch und Tier nicht anmutenden Lebensbedingungen sind in den Gegenden Afrikas, wo das Trockenklima herrscht, viele für Afrika typische Tierarten anzutreffen. Neben mehreren Antilopenarten, finden sich eine Reihe von Präriehunden, Böcke und Präriebisons in den Steppen. Vereinzelt können auch Jagdkatzen, sowie Elefanten angetroffen werden. Diese Tiere befinden sich dabei in den meisten Fällen in ihrem natürlichen ungestörten Lebensraum, denn eine landwirtschaftliche Nutzung durch den Menschen sieht man nur an den Randteilen der Steppe, da sich die Vegetation nur für eine extensive Landwirtschaft basierend auf der Viehhaltung anbietet.
Die neben der Steppe noch am weitesten verbreitete Vegetationszone ist die Wüste, wobei es sich hierbei um die Trockenwüste handelt, welche durch ein sehr eingeschränktes pflanzliches Wachstum, harten oder sandigen Boden und einen Wassermangel dominiert wird. Unterschieden wird in Afrika zwischen Sandwüsten und Stein, bzw. Felswüsten. Erstere sind Wüsten mit einer sandigen Oberfläche, wobei es sich grundlegend um Quarzsand handelt, welcher durch Bodenbewegungen und Erdrutsche aus einer mal vorhandenen Kieswüste entstanden ist, oder teilweise auch einfach nur durch den Wind an Ort und Stelle getragen wurde. Auffallendes Merkmal der Sandwüste sind so genannte Dünen, die durch den Wind nie länger als einige Tage an einem Platz bleiben. Der Sand wird durch den Wind transportiert und bildet immer wieder neu kleine und große Sandhügel.
Fels oder Steinwüsten sind im Gegensatz zu der Sandwüste nicht mit Sand, sondern mit Felsen und Steinansammlungen übersät. Oft schaut die Oberfläche verwittert aus und wird verlassen. Wüsten mit kleineren Steinen und Ablagerungen wie zum Beispiel Kies werden dabei noch einmal unterschieden und Kieswüsten genannt. Die Tierwelt in den Wüsten ist dennoch nicht fade, sondern vielzählig vorhanden, wenn auch meist nicht auf den ersten Blick einsehbar. In den Wüsten sind sowohl Gazellen, als auch Leoparden, Wölfe, Skorpione und kleine Kriechtiere anzutreffen, aber auch andere Säugetiere sind hier anzutreffen. Das Trockenklima in Afrika mag zwar durch eine äußerst geringe Wassermasse zu einer pflanzenlosen Umgebung geführt haben, aber insbesondere die Tierwelt hat sich darauf eingestellt und ist in Afrika zahlreich vertreten.