Klima in Afrika

Das Klima in Afrika wird hauptsächlich von den Tropen und dem Äquator beeinflusst. Der Grund hierfür ist die breite Ausdehnung und das flache Relief des Kontinentes. Zu den immer feuchten inneren Tropen gehören Zentralafrika und die Küstenzone Westafrikas, die vom tropischen Regenwald umgeben sind. Im Kongobecken befindet sich das zweitgrößte Regenwaldgebiet neben Amazonien. In diesem Gebiet von Afrika ist das Klima ebenfalls feucht und sehr warm. Die Tropen grenzen an den subtropischen Randgebieten.

Klimatische Verhältnisse in Afrika

Dauer der Regenzeit und die Höhe der Niederschläge nehmen polwärts ab. Die Trockenwälder und Feuerökosysteme breiten sich im Bereich zweier jährlichen Niederschlagsmaxima aus. Beispiele hierfür sind Mopane, Miombo oder Chipya-Vegetation.

Durch die großen Täler von Sambesi und Limpopo und den Einfluss des Monsun ist Südostafrika fruchtbarer. Das Klima von Afrikas Festland ist sehr heiß. Das trockene Wüstenklima wird vereint mit trockenem und feuchten Tropenklima, ebenso mit dem Äquatorklima. Das Klima im äußersten Norden von Afrika sowie das Klima im südlichen Teil von Afrika gehört eher den subtropischen Winterregengebieten an. (Mittelmeerklima).

Trocken und Feuchtzonen beeinflussen das Klima in Afrika

Trocken und Feuchtezonen in AfrikaWieviel Niederschlag in einem Jahr auf dem afrikanischen Kontinent fällt ist jedes Jahr unterschiedlich. Im Norden und Süden ist der Niederschlag geringer, hier ist das Klima von Afrika also trockener. Im Sahel ist kaum Niederschlag vorhanden und in den Wüstengebieten gibt es überhaupt keinen Regen.

Im zentralen Teil Afrikas jedoch, wo das feucht-warme Klima in Afrika (tropischer Regenwald) herrscht regnet es reichlich. Ebenso in Äquatornähe. Dort ist die Luftfeuchtigkeit beständig hoch. Südafrika hat wiederum mediterranes Klima: Es gibt dort warme Sommer und kühle Winter. Und das obwohl sich der Atlantik und der Indische Ozean vereinen.

Temperaturgegensätze beherrschen das Klima in Afrika

Die weltweit höchste Temperatur die je gemessen worden ist auf der Erde, betrug am 13. September 1922 in Al 'Aziziyah (Libyen) in der Sahara 58 Grad Celsius im Schatten. Ebenso wurde in Afrika die niedrigste Temperatur aller Zeiten gemessen: 1935 in Infrane (Marokko) betrug die Temperatur lediglich -24 Grad Celsius. Man kann also ersehen, dass das Klima in Afrika sehr gegensätzlich sein kann.

In der heißesten Klimazone der Erde befindet sich Afrika. Der Regenmantel in sämtlichen Regionen veranlasst die Wüstenbildung. Das Wüstenklima, welches u. a. in Nordafrika besteht, kennzeichnet sich dadurch, dass extreme Temperaturdifferenzen herrschen: 15-30 Grad Celsius zwischen Tag- und Nachttemperatur sind nicht unüblich.